• Mythos Darknet

    • Format

      Dokumentation, 45 Minuten
    • Sender

      ZDFinfo
    • Rolle

      Produzent
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    Ein Blick in die vermeintlich dunkle Seite des Internets


    Aus Anlass des ersten Jahrestags des Amoklaufs in München – ausgeführt mit einer im Darknet beschafften Handfeuerwaffe – liefern wir in dieser 45-minütigen Dokumentation Einblicke in den „Mythos Darknet“ und blicken hinein in die vermeintlich „dunkle Seite des Internets“.
    Der Autor und Regisseur Andreas G. Wagner hat sich dafür mit Unterstützern der Darknet-Technologie getroffen, hat IT-Sicherheitsexperten am Londoner King’s College befragt und mit Europol-Ermittlern in Den Haag über ihre Arbeit im digitalen Schattenreich gesprochen. Herausgekommen ist ein Film, der detailliert aufzeigt, wie das Darknet von einem Projekt des amerikanischen Verteidigungsministeriums zu einem florierenden Marktplatz für menschliche Abseitigkeiten werden konnte. Er zeigt aber auch, welchen positiven Nutzen das Darknet beispielsweise in repressiven Regimen für die dort arbeitenden Journalisten hat.
    Für den 45-minütigen Film redete Wagner unter anderem mit Ahmad Alrifaee, einem syrischen Videoreporter, der während der Arbeit in seiner Heimat auf den Schutz seiner digitalen Privatsphäre angewiesen war und die Tücken im Umgang mit dem Darknet eindrücklich beschreibt. Auf einer Cryptoparty lernte Wagner diejenigen Bürger kennen, die auf der Suche nach Schutz im Netz sind und im Gespräch mit dem IT-Experten Vasilios Mavroudis sah Wagner, wie weit die Überwachungstechnik heute schon ist. Für den Autor Wagner ist klar: „Die Dinge für die das Darknet genutzt wird, sind ambivalent. Genauso ambivalent wie die menschliche Psyche.“

    Regie: Andreas G. Wagner
    Schnitt: Oliver Schmiegel
    Sprecher:
    Agnes Regan
    Kamera:
    Janett Kartelmeyer, Rene Gorski, Alexander Rott
    Animation: Benjamin Leng
    Producer: Tim Klimeš
    Produktion: André Kotte
    Redaktion (ZDFinfo): Imke Meier
    Produktion (ZDFinfo): Jenny Heininger