Fußballkommentatoren sind nervig. Sie leben von Phrasen, was wirklich interessiert, wissen sie ohnehin nicht. Was kreischt der Trainer seinem Stürmer ins Gesicht? Was hat der Schiedsrichter mit seinem Assistenten besprochen? Julia Probst weiß, was interessiert. Die 30-Jährige ist gehörlos – und hat während der Fußball-WM 2006 den #Ableseservice eingeführt. Interessante Einblicke, oder die Geschichte hinter dem Tweet:
Jogi hämmert im Rückblick beim Serbienspiel die Flasche mit den Worten “Scheiße, das gibt es doch nicht!” auf den Boden. #Ableseservice
Credits: Redaktion: Mia Meyer; Dreh: Mia Meyer; Schnitt: Mia Meyer; Musik: BrunoXe – Gran Ciudad; Realisierung: AVE Gesellschaft für Fernsehproduktion mbH im Auftrag der Blinkenlichten Produktionen GmbH, (c) 2011 AVE; Creative Commons BY-NC-SA.
Jogi hämmert im Rückblick beim Serbienspiel die Flasche mit den Worten “Scheiße, das gibt es doch nicht!” auf den Boden. #Ableseservice



3 Kommentare
Marco Pieper sagt dazu am
Dienstag, 13. Dezember 2011
weiso gibt es einen Untertitel und eine Stimme aus dem off, die diesen vorliest?
Mic sagt dazu am
Donnerstag, 23. Februar 2012
Die Stimme aus dem Off ist für blinde Nutzer, die den Untertitel nicht lesen können, aber sich für das Thema interessieren.
Schier nicht vorstellbar | Zwei Dinge sagt dazu am
Sonntag, 1. Januar 2012
[...] Für die gedruckte Ausgabe des Mutterschiffs habe ich mich neulich mit der gehörlosen Julia Probst in Ulm zum Mittagessen getroffen. Julia kenne ich seit langem über Twitter; ich folge ihr sowohl auf ihrem privaten Nutzerkonto als auch ihrem offiziellen Alter Ego, @EinAugenschmaus. Gesehen und gesprochen, im real life, hatte ich sie jedoch noch nie. Zugegeben, mich beschlich zuvor leise Angst, ob ich sie verstehen würde; vor allem, weil ich das Video von ihr kenne, das Mia Meyer für die Netzkultur-Reihe 140 Sekunden mit ihr gedreht und mit Untertiteln versehen hat (http://www.timklimes.de/140sekunden/140-sekunden/einaugenschmaus). [...]